Projekt

Die deutsche Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen durch neue Mobilitätskonzepte, digitale Geschäftsmodelle und starke internationale Wettbewerber bei digitalen Mobilitätsdienstleistungen (Google, Apple).

Zur Unterstützung der digitalen Transformation im Bereich Smart Mobility und Smart City wurde das TUM Living Lab Connected Mobility initiiert, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi) durch das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung. Das Forschungsprojekt bündelt die einschlägigen Forschungs-, Entwicklungs-, und Innovations-Kompetenzen der TU München in der Informatik und in der Verkehrsforschung.

Im Projekt wird die Konzeption und prototypische Implementierung einer – oder mehrerer – offenen und somit anbieterübergreifend nutzbaren digitalen Mobilitätsplattform vorangetrieben. Die eigentliche kommerzielle Implementierung dieser Plattformen erfolgt durch führende digitale Anbieter unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem sich im Umbruch befindlichen kundenorientierten Mobilitätsmarkt.

Eine weitere wesentliche Leistung des Projekts ist die Vernetzung von Mobilitätsanbietern, Serviceanbietern, Entwicklern und Nutzern auf persönlicher, organisatorischer und technischer Ebene. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Etablierung des zum Erfolg notwendigen Ökosystems. Kleineren Unternehmen und Startups wird hierdurch ermöglicht, mit geringem finanziellem, organisatorischem und technischem Aufwand eigene digitale Mobilitätsdienste zu entwickeln.

Das TUM Living Lab Connected Mobility dient somit als Innovationsplattform zum vereinfachten und beschleunigten Austausch bei der Entwicklung von digitalen Mobilitätsdiensten zwischen Universität, Industrie und Endnutzer. Die Universität trägt zu diesem digitalen Ökosystem aktuelle Forschungserkenntnisse aus zentralen Bereichen digitaler Mobilitätsplattformen wie zum Beispiel der Datenanalyse, der App-Entwicklung, dem Service Monitoring, der Plattform Governance sowie der effizienten und juristisch sicheren Einbindung von weiteren Partnern bei. Dabei wird auch auf die etablierte Kooperation zwischen der TUM, der lokalen Industrie, aber auch der lokalen Startup-Szene zurückgegriffen, um Praxisanforderungen im Umfeld digitaler Mobilitätsplattformen von Beginn an zu berücksichtigen.